Nahost-Krieg: Über 800.000 Binnenvertriebene im Libanon, 100.000 im Iran
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer sich zuspitzenden Gesundheitskrise im Iran und im Libanon infolge des seit Ende Februar andauernden Kriegs im Nahen und Mittleren Osten....
Anleger in Europa reduzieren Risikoexposure angesichts Nahost-Spannungen
Die europäischen Aktienmärkte haben zur Wochenmitte ihre kurze Erholungsphase beendet und sind erneut ins Minus gedreht. Auslöser ist nach Einschätzung von Marktbeobachtern vor allem die...
Rekorddividende kann Kursrutsch bei Lindt & Sprüngli nicht verhindern
Lindt & Sprüngli liefert operative Rekordzahlen – und erlebt an der Börse dennoch einen heftigen Rückschlag. Die Partizipationsscheine des Premiumschokoladen-Herstellers brachen am Dienstag im...
Mehr als drei Millionen Menschen im Iran auf der Flucht
Seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als drei Millionen Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden....
USB-Panne mit 2048 Stimmen: Strafverfahren und Moratorium in Basel-Stadt
Die Panne im E-Voting-System des Kantons Basel-Stadt setzt dem digitalen Abstimmen in der Schweiz vorerst enge Grenzen – aber nicht überall. Nachdem bei der eidgenössischen Volksabstimmung vom...

Schweizer Sensorenhersteller Sensirion wächst kräftig trotz Frankenstärke

10.03.2026


Der Schweizer Sensorenhersteller Sensirion hat im Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnet und dabei die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Unternehmen aus Stäfa meldete einen Umsatzanstieg um 24 Prozent auf 342,4 Millionen Schweizer Franken, was in Lokalwährungen einem Plus von 29 Prozent entspricht. Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch die Einführung neuer Produkte wie den A2L-Gaslecksensoren für Klimaanlagen in den USA geprägt, die sich als größter Wachstumstreiber erwiesen haben.

Trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit geopolitischen Unsicherheiten, Zöllen und der Aufwertung des Schweizer Frankens konnte Sensirion seine Rentabilität deutlich verbessern. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 63,5 Millionen Franken, während die bereinigte operative Marge um 8,0 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent kletterte. Neben einer höheren Kapazitätsauslastung führte das Unternehmen diese Verbesserung auf Produktivitätssteigerungen zurück.

Unter dem Strich erzielte Sensirion einen Gewinn von 20,1 Millionen Franken nach einem Verlust von 28,9 Millionen Franken im Vorjahr. Ein negatives Finanzergebnis, der Verlust aus der Beteiligung am Start-up Lumiphase sowie die Frankenstärke verhinderten laut Unternehmensangaben einen noch höheren Gewinn. Im Jahr 2024 war das Ergebnis durch Einmalkosten in Höhe von 33,4 Millionen Franken belastet gewesen, die mit der Aufgabe des Bereichs Zustandsüberwachung von Industriemaschinen in Berlin zusammenhingen.

Für das Jahr 2026 strebt Sensirion weiteres Wachstum an und will das Geschäft weiter ausbauen. Das Unternehmen betonte seine Widerstandsfähigkeit in schwierigen Marktbedingungen und verwies auf eine starke Pipeline innovativer Technologien sowie klare strategische Prioritäten. Drei der vier Endmärkte verzeichneten im Berichtsjahr deutliche Zuwächse, was auf breit diversifizierte Wachstumsfelder in allen Geschäftsbereichen zurückzuführen ist.